Posted in

einmal Elizabeth Hartmann – Teil 4 – Finale

Die Hasenjungs waren auch alles andere als schnell mal fix genäht. Immer wenn ich dachte, es fehlten nur ein paar Nähte, waren 3 Stunden um und nichts fertig. Aber dann:

Kaum zu glauben, alle Blöcke waren fertig genäht.

Während Frau Hartmann immer Vater-Mutter-Kinder sortiert hat, versuche ich mich an alternativen Familienmodellen. Das wird bestimmt nochmal umsortiert und auch nach der Kleidung muss ich noch besser gucken, aber hej, erstmal fertig.

Insgesamt kann ich bis hier her sagen:

Ich habe den Aufwand arg unterschätzt. Der letzte genähte Quilt war einer mit Schafen von sewfreshquilts, da hat mir ein Wochenende zum Nähen und ein Tag vorher zum Zuschneiden gereicht und das Top war fertig.

Hier hat sich innerhalb von 3 Tage wenig getan. Und dadurch, dass man in Kette Rechtecke zusammennäht und viele viele Ecken (meist 1“) abnäht, sieht man keinen so rechte Fortschritt und es wird langweilig. Die Hasen sind also eine echt Fleißarbeit und wenig Spaß.

Der Moment zum Schluss, wenn sich alles miteinder zu einem Hasen verbunden hat, ist zu kurz um sich daran länger zu erfreuen. Bis zum Stand Foto oben habe ich 1.590 Teile zugeschnitten und vernäht, u.a. viele viele kleine Ecken.

Ich denke, die große Freude kommt erst, wenn die Stege und die Umrandung noch genäht sind, also das Top dann fertig ist.

Ich mag das Motiv und bin stolz, dass ich das durchgezogen habe. Hätte ich nicht Urlaub und Zeit zum Nähen gehabt, wären die Hasen wohl als WIP in einer Kiste verschwunden.

Der nächste Quilt wird auf jeden Fall etwas ganz anderes, FPP oder modular mit kleineren Motiven, vielleicht wieder geometrisch, mal sehen.